Aug 04

Die 10 schönsten Seeorte in Südengland

Die Redaktion vom Smalltalk.Blog stellt regelmäßig eigene Favoritenlisten vor.

Hier die 10 interessantesten Seeorte für den Englandurlaub:

Seeorte in England Top 10 Liste von 2017:

1. Whitstable

2. Lymington

3. Ventnor (Isle of Wight)

3. Deal/Walmer

3. Clevedon

6. Seaford

7. Brighton

8. Dover

9. Rye

10. Bexhill-on-Sea

Weniger empfehlenswerte Seeorte:

Herne Bay, Newhaven…

Darum wurden diese Orte ausgewählt…

1. Whitstable

Mein klarer Lieblingsort. Bis vor wenigen Jahren ein verschlafener Ort, der in den 50er und 60er Jahren stehen geblieben schien: Strandpromenade mit historischen Badehäusern, Schnuckelige Einkaufsstraße…

Seitdem hat sich eine Menge verändert. Der Ort ist immer mehr „in“, Szenelokale mit langen Warteschlangen und Reservierungszeiten und viel junges Publikum. Die Nähe zu London und der Fähre in Dover ist ein Plus. Leider gibt es keine Eisenbahnverbindung mehr, aber Busse von Canterbury fahren regelmäßig.

2. Lymington

Meine Neuentdeckung dieses Jahr! In der Nähe vom New Forest und der Isle of Wight. Die Natur ist überwältigend, seltene Vogelarten kann man bei einem Spaziergang an der Uferpromenande beobachten. Das Ortzentrum ist gemütlich mit vielen kleinen Läden…

Wer mit der Autofähre anreist, nimmt am besten die Fähre Dieppe-Newhaven und ist in weniger als einer Stunde im Ort. Die nächste große Stadt ist Southhampton mit Flughafen und Bahnverbindung.

3. Deal/Walmer, Clevedon und Ventnor (Isle of Wight)

Den dritten Platz bei den südenglischen Seeorten teilen sich gleich 3 Orte. Jeder Ort hat seine Vorzüge: Clevedon mit seinem historischen Pier lädt ein zu gemütlichen Walks am Strand. Ventnor ist für den Aufenthalt auf der Isle of Wight wegen seiner Naturschönheit ein Geheimtipp, da nicht so überlaufen wie die benachbarten Badeorte. Der Doppelort Deal und Walmer, schließlich, bietet sich wegen seiner Nähe zum Hafen in Dover als Zwischenstopp an. Er ist etwas belebter als die anderen Orte, aber immer noch gemütlich.

Fotos folgen demnächst!

Liebe Leserinnen und Leser! Habt Ihr andere Favoriten? Teilt es uns mit. Auch Erfahrungsberichte veröffentliche ich gerne als Herausgeber dieses Blogs.

Herzliche Grüße, Rüdiger Böttcher

(Zuletzt aktualisiert: August 2017)

(Zuletzt aktualisiert: August 2017)

Apr 18

Groupon für Einsteiger

Groupon für Einsteiger – Tipps und Tricks

Groupon ist ein Rabattportal, wo es zu deutlich günstigeren Preisen Artikel und Dienstleistungen zu kaufen gibt.

Die Redaktion von chippy-online.info hat Groupon auf Herz und Nieren geprüft und berichtet von folgenden Erfahrungen. Die Angebote sind anonymisiert, um keinen Anbieter schlecht darzustellen. Der Kunde bewertet meistens über Groupon die gekaufte Dienstleistung und kann damit auch Einfluss auf Qualitätsverbesserungen nehmen. In diesem Artikel geht es vor allem um den Nutzen in verschiedendsten Bereichen. Und schon legen wir los! Continue reading

Jun 27

Ice Age – Die Siedlung für Android und iOS: DER ULTIMATIVE Short Guide

Es gibt wenige Spiele-Apps, die so niedlich und so einfach gestaltet sind. Du kannst immer irgendwo tippen, so dass der Frust wegen Wartezeiten hier (fast) vollständig entfällt. Nachteil: Oft mit Mini-Erträgen, die Dich im Spiel nicht weiterbringen. Es ist eben ein echtes „Relax-Spiel“ ohne großes Nachdenken! Und kann daher vom Kindergartenkind und seiner Oma gespielt werden. Einfach das Smartphone oder Tablet weiterreichen und so ist ICE AGE – DIE SIEDLUNG eben das ULTIMATIVE Familienspiel… Continue reading

Apr 22

Family Guy: Mission Sachensuche – der ULTIMATIVE Short Guide für Android und iOS

Family Guy: Mission Sachensuche (engl. The Quest for Stuff) – der ULTIMATIVE SHORT GUIDE

Hinweis: Dies soll eine Anlaufstelle sein für Suchende. Wer ausführlichere Artikel zum Thema geschrieben hat, darf sich gerne melden. Ich nehme dann die besten Links hier im Artikel oder in den Kommentaren auf! Continue reading

Mrz 27

Favstar – der ultimative Short Guide

Was ist favstar.fm?

Twitter als (Echtzeit-) Veröffentlichungsmedium für Kurznachrichten (so genanntes „Microblogging“) hat leider EINE Schwachstelle: Ist ein Text (Tweet) einmal geschrieben, dann kann der Autor ihn nicht mehr wiederholen. Er kann ihn weder retweeten noch den selben Wortlaut wiederverwenden.

Zum „Recyclen“ von Tweets bräuchte er also ein Zweitaccount, dem möglichst seine gesamte Leserschaft folgt.

Vermutlich betreiben einige Twitterer dieses aufwändige Spielchen. Da Twitter ein soziales Netzwerk ist, bietet sich eine alternative Lösung gegen den „schnellen Tweettod“ an: gegenseitige Hilfe unter den Followern! Wer Follower hat, die regelmäßig das „BEST OF“ retweeten und sogar ältere Schätze bergen, kann sich also glücklich schätzen.

Das Zurückblättern bei Twitter gestaltet sich aber schwierig. Da sind Retweets im Wege und es wird immer langsamer geblättert, bis nach einigen Wochen die Anzeige stoppt – und hier kommt Favstar ins Spiel! Continue reading

Aug 01

Die Simpsons Springfield – Der Ultimative Shortguide (Android, iPad, iPhone)

„Friss my Short Guide!“ (Bart Simpson)

Die verrückte Simpsons-Familie auf meinem Tablet. Da musste ich doch gleich zugreifen! Gerüchten zufolge wird man bettelarm beim Kauf von sinnlosen Bonusgegenständen. „Ach, was soll’s!“ sagte schon Homer und sprang ins kalte Wasser – ein Selbsttest!

 

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Jul 19

Pflege-Bahr für alle! Pflege für niemand?

Bis Mitte 2013 wurden bereits mehr als 130.000 staatliche geförderte Pflegezusatzversicherungen (Pflege-Bahr) abgeschlossen. Macht es denn überhaupt Sinn, da sich Banken und Versicherungen beim Riestern bisher durch übertriebene Risikozuschläge und Provisionen bereichert haben zu Lasten der Altersvorsorge?

Absicherung des Pflegerisikos nach dem Vorbild der Riester-Rentenverträge war die Idee. 5 Euro Zulage im Monat erhält, wer privat eine Pflegetagegeldversicherung abschließt.

Voraussetzungen sind als Mindestleistungen in Pflegestufe III 600 Euro, in der Pflegestufe II 30 %, in der Pflegestufe I 20 % und in der Pflegestufe 0: 10 % des Pflegemonatsgeldes.

Staatlich geförderte Pflegeversicherung –  lohnt das für den (gesunden) Bürger?

„Da also voraussichtlich hauptsächlich Kranke und Personen mit hohem Pflegerisiko den „Pflege-Bahr“ abschließen werden, müssen zusätzliche „Sicherheitszuschläge“ in die Prämien einkalkuliert werden, was die geringe staatliche Förderung vermutlich aufbrauchen dürfte.“ (Quelle: Bund der Versicherten , Merkblatt „Pflege-Bahr“: Staatlich geförderte, private Pflegezusatzversicherung, auch als kostenloser PDF-Download erhältlich)

Die Konsequenz:
Wie auch bei der privaten Krankenversicherung muss der Versicherte im Laufe der Jahre mit wohl deutlichen Beitragssteigerungen rechnen. Mit der Begründung: „die Pflegeinanspruchnahme sei deutlich gestiegen, die Lebenserwartung hat sich deutlich erhöht und die neuen Sterbetafeln seinen als Berechnungsgrundlage zu berücksichtigen“ kam einem Leser gleich kurz nach Vertragsabschluss die erste Erhöhung ins Haus geflattert: Stufe I (+ 24 %(, Stufe II (+ 2 %), Stufe III (+ 43%) = ergibt (+ 19%) höherer Monatsbeitrag!

Weiter heißt es beim Bund der Versicherten: „In Folge dessen werden wahrscheinlich Gesunde weiterhin nur die günstigeren, bereits seit Jahren auf dem freien Markt erhältlichen ungeförderten Angebote abschließen…“

Schauen wir uns also mal „ungeförderte“ Alternativen an!

Zuerst einmal handelt es sich bei der Pflege um kein Scheinrisiko. Da gerade einmal die Hälfte der Kosten für ein Pflegeheim durch die umlagenfinanzierte gesetzliche Pflegeversicherung abgedeckt sind, wird die Ergänzung um eine kapitalgedeckte, privat finanzierte Komponente immer wichtiger!

Wer glaubt, mit einem „billigen“ Vertrag nur für Pflegestufe III besonders clever zu sein, der sollte überlegen, dass gerade mal 9,2% aller Leistungen für Pflegestufe III gezahlt werden – für Pflegestufe I dagegen 60,1 Prozent! Wer also in seiner eigenen Wohnung Grundpflege beanspruchen möchte, sollte alle Pflegestufen absichern. Das gilt auch für Pflegestufe Null für Menschen „mit erheblich eingeschränkter Alltagskompetenz und Betreuungsbedarf“, also heute vor allem Demenzkranke.

Vision: Pflege 2030 – wie sieht die Zukunft aus?

In der Talkshow Anne Will wurde ein Pflegeprojekt in Thailand für deutsche Demenzkranke vorgestellt: 3 Pflegerinnen kümmern sich rund um die Uhr um einen Patienten. Rund-um-die-Uhr-Pflege für 2.500 Euro im Monat! Im Stern konnte man kürzlich eine Story über eine Agentur, die zum gleichen Preis Heimpflegeplätze in der Slowakei vermittelt, nachlesen.

Solche Entwicklungen machen die allgemeine Verunsicherung deutlich. Kaum einer glaubt anscheinend, dass er in einem deutschen Pflegeheim angemessen betreut wird, wenn er „normal“ gearbeitet und Beiträge geleistet hat. Sauber, satt und sicher aufbewahrt. Das war’s für das Geld!

Was ist mit Vorschlägen, den Ost-Soli umzuwidmen, um die Leistungen zu verbessern? Oder ein soziales Pflegejahr für alle? Da wären Konflikte vorprogrammiert zwischen den Generationen: Junge Menschen müssen flexibel sein, um in einer sich ständig verändernden Welt ihren Weg zu gehen. Da sollen sie einerseits für ihren eigenen Ruhestand vorsorgen, gleichzeitig Verantwortung für ihre Eltern tragen. Den Generationenvertrag haben viele junge Menschen vielleicht schon innerlich gekündigt, da man von seinen Kindern auch nichts Großes mehr erwartet.

Gibt es Alternativen zum Pflege-Bahr-Modell?

Mein Vorschlag: Jeder Riester-Sparer hat das Recht, einen bestimmten Teil seines Vertrages für die Pflege abzuzweigen, der nicht in die spätere Rente einfließt. Wer das nicht möchte oder keinen Riester-Vertrag hat, kann ähnlich wie beim Zahnersatz durch Abschluss einer privaten Pflegezusatzversicherung einen Anspruch auf Bonus zur vorgesehenen staatlichen Leistung bekommen. Der Vorteil liegt auf der Hand: es müssen heute kaum Leistungen ausbezahlt werden. Die Menschen zahlen stattdessen freiwillig ein, ohne heute Zuschüsse zu erwarten. Weiterer Vorteil: Walter Riester und Norbert Blüm werden wieder Freunde! Na gut. Muss nicht sein, denn die Talkshows würden langweilig werden ohne die beiden Streithähne…

Quellen

(1) Anne Will, Sendung vom 28. März 2012 „Albtraum Pflege – bleibt weiter alles an den Angehörigen hängen?“

(2) Eine Reise ohne Wiederkehr. In: Stern Heftnummer 13/2012, S. 64-71

(3) Zahlen aus dem Nachtrag: „Der Pflegefall ist kein Scheinrisiko“ in FAZ vom 8.12.2009

Dieser Artikel ist eine Überarbeitung meines Blogartikels vom Freitag, 30. März 2012 „Kommt bald Pflege-Riester?“

Jul 05

Verkaufen im Internet – so wird Dein Bücherschrank komplett leer!

Neue Serie: Auf den Spuren des Trödelkings – Teil 5

Buchankauf oder doch den kompletten Schrankinhalt (Bücher, CDs, DVDs) selbst online verkaufen über Ebay und Amazon? Was bietet sich eher an? Ich habe die möglichen Verkaufswege erfolgreich getestet und präsentiere hier meine Tipps!

 Ladenhüter Bücher Ankaufportale Chippy Online Continue reading

Mai 06

Wie gewinnt man den Eurovision Song Contest? Eine Analyse.

Bis zu 40 Teilnehmerländer, eine ganze Woche lang Spektakel: der ESC fasziniert immer wieder aufs Neue! An 3 Abenden erzählte Kommentator Peter Urban Geschichten und Hintergründe zu den Teilnehmer-Beiträgen. Anhand des Wettbewerbs von 2014 versuche ich darzustellen, wie ein Musiker hier gewinnen kann. Viel Spaß beim Lesen! Continue reading

Apr 26

Sparen war gestern! Immer Ärger beim Online-Buchen!

Online-Reisebuchungen sind nicht bequem, sondern harte Arbeit!

„Ja oder nein. Raus oder rein mit dem Haken! Wer an der Stelle schon scheitert, sollte das Internet gar nicht anmachen!“, so polarisiert der clevere Geschäftsmann und Werbeträger Reiner Calmund in folgender sehenswerten NDR-Doku „Die Tricks der Reisebranche“ für ein Online-Flugportal…

Doch wer denkfaul und „nur mal eben“ auf die Schnelle seinen Flug oder seine Pauschalreise buchen möchte, zahlt nun mal eben mehr. So wie etwa für die Warteschlange, die man als „Option“ KOSTENLOS dazu bucht oder kostenpflichtig abbestellt…

Wir Internetuser sind alles andere als dumm, wenn die Reiseportale im Internet zu Tricks greifen müssen, die nicht einmal ein erfahrenes Journalistenteam auf den ersten Blick durchschaut.

In die Klickfalle getappt –
Die verflixten 7 größten Tricks und Buchungsfallen

Der 1. Trick „Versteckte Gebühren“

Die obligatorische Beantwortung der Frage: „Sind Sie schon versichert?“ ist mehr als dreist. Man muss auch noch lügen, um Geld zu sparen! Oder es wird sogar mit sprachlichen Mitteln psychischer Druck aufgebaut: „Ich verzichte auf meinen Reiseschutz und übernehme jegliche Haftung“!!!

Eine ebenfalls besonders trickreiche Airline bietet sogenannte „5-Euro-Flüge“, die dann durch Buchungstricks 85 Euro kosten im Beispiel der genannten NDR-Reportage. Die Zusatzversicherung ließ sich gar nicht abstellen in der Hektik vor laufender Kamera.

LÖSUNG: die Auswahloption „nicht buchen“ war im unverdächtigen Menü „Wohnsitz wählen“ – ohne Berücksichtigung der alphabetischen Reihenfolge selbstverständlich – zwischen 2 Ländern versteckt, einfach genial! Ich fühle mich an früheres stundenlanges Herumprobieren bei prä-historischen PC-Textadventures mit Larry Laffer erinnert.

Die Online-Buchung als eine Denksportaufgabe, die sogar unsere (gar nicht so dumme und verzweifelte!) Eltern- und Großelterngeneration geistig fit hält! Wer da mal eben locker alle grünen Bestätigungsflächen anklickt (Merke! ROT, heißt im Internet: ich will Geld sparen!!!), hat mehrere Reisezusatzversicherungen gebucht. Herzlichen Glückwunsch! Damit es nicht zu einfach wird, werden Buchungsvorgänge anscheinend in bestimmten Abständen verändert. Ich amüsiere mich köstlich über so viel Dreistigkeit und destruktiv ausgelebte Kreativität, statt mich zu ärgern…

Der 2. Trick „Blumige Katalogsprache“

Ein Klick zum Traumurlaub! „Zimmer zur Meerseite… aufstrebender Urlaubsort… verkehrsgünstige Lage… touristisch gut erschlossen… zentral gelegen… internationale Atmosphäre… beheizbarer Pool… zweckmäßig eingerichtetes Zimmer… unaufdringlicher Service…“ Kommt Ihnen das bekannt vor? Wer HIER bucht, bekommt Lärm und mangelnden Service quasi schon garantiert …

GEGENMITTEL: Vokabelpauken! Katalogsprache kann man lernen.

Der 3. Trick „Was interessiert mich mein Geschwätz von gestern?“

Ja aber! „Die bescheißen uns doch auch sonst, wo es nur geht“. Die riesige Baustelle am Urlaubsort trotz gegenteiliger Beschreibungen? Die dreckigen, renovierungsbedürftigen Zimmer? Die langen Wartezeiten am Flughafen mit Kleinkind? Und all die tollen versprochenen Extras, die ich am Urlaubsort nicht vorfinde… „Reklamieren zwecklos“!

GEGENMITTEL: Es gibt Google Earth, es gibt Diskussionsforen im Internet… oder vielleicht könnte man für die schönsten Wochen des Jahres sogar den klassischen gedruckten Hotelführer als Alternative erwägen – auch, wenn dieser Geld kostet? P.S. Reiseangebote im Internet VOR der Reise ausdrucken!

Der 4. Trick „Versuchskaninchen gesucht!“

Testen Sie Ihre Software-Programme oder neuen technischen Geräte gerne, bevor sie „Marktreife“ erlangen? Wenn ja, die Zusatzfrage: Würden Sie dafür auch Ihren Jahresurlaub inklusive Ihr gesamtes Urlaubsbudget opfern? Na also!

Wenn Ihnen ein nicht eingespieltes, chaotisches Serviceteam und Baulärm und Einrichtungen im Hotel, die noch nicht komplett in Betrieb sind egal sind, dann nutzen Sie ruhig „neue“ Angebote ohne Bewertung als „Pionier“…

Der 5. Trick „Direktflüge mit Umwegen“ – oder doch „Non-Stop-Flug“?

Ein sogenannter „Direktflug“ kann Zwischenlandungen haben und sogar Flugzeugwechsel (!) trotz identischer Flugnummer. Auch diese Vokabel sollte sich der Selbstbucher also merken: immer „Non-Stop-Flug“ buchen oder auf konkrete Flugangaben (Abflugzeit? Fluglinie?) VOR der Buchung achten – sonst kann durch nächtlichen Reisezeiten ein ganzer Urlaubstage flöten gehen…

Der 6. Trick „Der 9Live Effekt“

Klingelt’s bei Ihnen noch nicht? Genauso wie ein (ehemaliger!) penetranter Fernsehsender hat auch das WorldWideWeb eine „Umschalttaste“! Wenn mir blinkende Werbebanner suggerieren wollen, dass „nur noch 2 Plätze verfügbar“ seien, um mich zu unbedachten Spontanbuchungen zu drängen? Dann schalte ich schnell weg. Oder soll ich glauben, dass ausgerechnet für mich (!) der letzte freie Platz angeboten wird?

Der 7. Trick „Gleich und gleich vergleicht sich leicht“

Das Beispiel Calmund in der NDR-Reportage wäre solch ein Pseudo-Vergleich. Der Anbieter vergleicht vor allem eigene Unternehmen miteinander. Da können Sie gleich Mediamarkt mit Saturn vergleichen…

GEGENMITTEL: Flüge über Seiten von Reisebüros buchen und Hotels bei (seriösen!) Vermittlern… Cheaptickets, Ebookers, Expedia, Lastminute, Opodo bzw. HRS und Holidaycheck seien hier ohne Gewähr genannt.

Was habe ich aus diesem Artikel gelernt?

FAZIT: Wir kennen das, wenn TV-Reportagen mit gespielter Empörung (quotenfördernde!) Wut- und Verzweiflungsszenen von armen Opfern der Reisebranche zeigen. Diese ganzen negativen Emotionen, in die sich die Befragten in solchen Reportagen gerne hineinsteigern- eigentlich unnötig, wenn ich weniger denkfaul wäre – und bei „kostenlosen“ oder unverschämt günstigen Angeboten weniger gierig! Nochmals: Online-Reisebuchungen sind harte Arbeit!!!

Ich schätze, jeder Zweite wird die eine oder andere „Zusatzoption“ dazu buchen. Aus Versehen, aus Ungeduld oder Bequemlichkeit. Diesen Kunden alleine verdanken wir anderen die günstigen Angebote. Wenn alles einfach und transparent wäre, gäbe es keine Billigportale mehr! Momentan erleben wir einen Umbruch, nachdem der Marktführer mit Seiten wie fluege.de und ab-in-den-Urlaub durch den tragischen Tod der Firmeninhaber in Insolvenz geraten ist. Warten wir mal ab. was sich tut. Eines steht wohl fest: der Kunde muss sich weiterhin stundenlang quälen, um Geld zu sparen. Die Deutsche Bahn hat „erfolgreich“ diesen Standard gesetzt…